Clinton hatte zum Kompromiss aufgerufen

 

 

GMS

Die US-Außenministerin Hillary Clinton hatte gestern bei einem Besuch in der südsudanesischen Hauptstadt Juba die beiden Staaten zum Kompromiss aufgerufen, um die seit der Unabhängigkeit am 9. Juli 2011 ungelösten Streitfragen zu regeln. Clinton rief auch die südsudanesische Regierung auf, im Streit um die beim Export zu entrichtenden Transitgebühren ein “vorläufiges Abkommen” mit Khartum zu treffen, um eine Wiederaufnahme der Förderung zu erlauben.

 

Der Südsudan hat bei der Teilung des Landes drei Viertel der Erdölreserven erhalten. Zum Export ist er aber weiter auf die Ölpipelines des Norden angewiesen. Angesichts von Differenzen über die Transitgebühren hatte Khartum entschieden, als Bezahlung selbstständig Öl abzuzweigen. Der Süden hatte daraufhin die Produktion gestoppt. Zu dem Streit um die Transitgebühren kommen eine Reihe ungeklärter Grenzfragen, insbesondere im Bereich der Ölfelder, hinzu.

http://www.tagesschau.de/ausland/suedsudan230.html

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